Fahrt ins Krumme Elsass und Loraine

Maginot line Simserhof und Etang de Hanau

Simserhof die Einfahrt

Die Fahrt ins Bitscher Land

Die Geschichte Maginot Line " Simserhof "

Präsentation des Anwesens

Der Simserhof ist eine der wichtigsten Artilleriefestungen der Maginot- Linie. Er befindet sich im Bitscher Land (Moselle) und hat seine Türen am 11. Juli 2002 wieder für Besucher geöffnet. Der Generalrat der Moselle und seine Partner haben 5,2 Millionen Euro in die erste Phase eine anspruchsvollen Projekts zur kulturellen und touristischen Aufwertung investiert.

Seine Finanzpartner investieren weiter in das zum zweitgröβten gewordene Tourismusanwesen des Bitscher Landes (im Durchschnitt mehr als 40 000 Besucher pro Jahr). Dieses Jahr verwirklicht die Verbandsgemeinde mehrere Strukturierungsarbeiten zur Entwicklung des Fort: geplant ist der Bau eines Empfangsgebäudes auf dem Hauptparkplatz und Spiele für Kinder werden demnächst bereitgestellt. Diese Arbeiten tragen zur fortwährenden Entwicklung eines Anwesens bei, von dem es heiβt, dass es eine Belegstelle zur übermittlung des kulturellen Erbes an die jungen Generationen wird.

Präsentation des Anwesens die Entdeckungsfahrten,

„zwei Besichtigungen in einer

Die Besichtigung „Untertauchen“: Einführungsfilm und Fahrt in automatisierten Fahrzeugen im Fort (Munitionseinfahrt) Fahrt mit Spezialeffekten

Die Besichtigung in französisch, deutsch oder englisch beginnt mit einer Filmvorführung, die die Periode von 1918 bis 1940 abdeckt. Dieser Archivfilm über 15 Minuten, der von Gabriel Lebomin in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kommunikation und audiovisuelle Produktion von Verteidigungsschlachten (ECPA- D) verwirklicht wurde, wird auf einem riesigen Bildschirm, in einem Projektionssaal, der auβerhalb der Befestigungsanlage gebaut wurde, gezeigt. Er stellt eine unentbehrliche Einführung für alle dar, die sich die ganzen Ereignisse, die zur Entstehung dieser Ligne von Befestigungsanlagen führte, ins Gedächtnis zurückrufen und sie verstehen wollen.

Beim verlassen des Projektionssaals nehmen die Besucher in einem automatisierten und vertonten Fahrzeug platz, dem Ride. An Bord werden sie in französisch mit den Stimmen von Roger Carel (dem Erzähler) und Bruno Putzulu, der einen imaginären Soldaten von 1940 darstellt, dessen Erzählung von der Zeugenaussage ehemaliger Kriegssoldaten von Festungstruppen inspiriert wurde, geführt. Das Fahrzeug taucht für eine halbstündige Reise ins Herz der Befestigungsanlage, 30 Meter unter die Erde hinab.

Der Munitionseingang, der mit einer Kanone, Maschinengewehren und leichten Gewehren verteidigt wurde öffnet sich für einen langsamen Vormarsch bis zum Austauschsbahnhof. Die militärische Architektur, die Feuerkraft des Fort, seine revolutionäre Ausstattung und das tägliche Leben der Besatzungsmitglieder werden mit Hilfe der neuesten technischen Spezialeffekte in einer dynamischen Art gezeigt.

Der zweite Teil der Rundreise reiβt den Besucher mit zurück zum 10. Mai 1940, wo er die letzten fünfzig Tage des Kampfes des Simsershofs wieder erlebt. Dies geschieht durch ganz neue senographische Spezialeffekte, historische Meldungen und durch die Erschütterung über die Bilder und Töne

Die Besichtigung „Emotion“

 Der Fuβweg beginnt geführt von den Kasernen und der elektrischen Fabrik

Im Rahmen des Projektes zur Verbesserung des kulturellen und touristischen Wertes der Befestigungsanlage des Simserhof haben der Generalrat der Moselle und seine Partner, die Verbandsgemeinde des Bitscher Landes und Umgebung, sowie die Region Lothringen einen neuen kulturellen Fuβweg auf dem Abschnitt der Kaserne und der elektrischen Fabrik des Fort verwirklicht, der im Juni 2005 eingeweiht wurde.

Über eine Million Euro wurden zur Wiedereröffnung dieser in Szene gesetzten Räume investiert, in dem Bemühen die Atmosphäre des Garnisonslebens von 1939- 1940 zuverlässig wieder herzustellen.

Dank dieser Einrichtung eignet sich die Öffentlichkeit die Befestigungsanlage in seiner monumentalen Dimension an indem sie sich an der Besichtigung „ride“  und der Entdeckung der Lebensorte der Mannschaft beteiligt.

Von dem Empfangsgebäude aus erreicht jeder Besucher zu Fuβ, über einen mit Schildern gekennzeichneten Weg, der nacheinander die Ausrüstung, die Werft etc. zeigt, den Mannschaftseingang.

Diese Wandern führt zu einer Plattform, wo der Führer die Besucher empfängt, Gruppen bildet und sich versichert, dass alle materiellen und physischen Bedingungen erfüllt sind, um eine angenehme und optimale Besichtigung zu garantieren.

36 Personen (d.h. 2 Gruppen von 18 Besuchern versetzt über 15min.) können bei einer Besichtigung in französisch, deutsch oder englisch über 1 ½ Stunden gleichzeitig in diesem Teil der Befestigungsanlage empfangen werden.

Die Besichtigung beginnt mit der Vorführung des Kampfraumes, dem Mannschaftseingang, der seine komplette ursprüngliche Einrichtung besitzt, die restauriert wurde und wieder identisch montiert wurde.

Nach diesem Materialeingang erreicht jede Gruppe die Tiefe der Befestigungsanlage, indem sie den restaurierten Lastenaufzug, der den Normen entspricht oder die 150 Stufen  im Treppenhaus benutzt.

Von ihrem Führer begleitet lassen sich die Besucher von der mysteriösen und fesselnden Atmosphäre der 27 Meter unter der Erde liegenden Galerien überraschen.

Insegesamt bieten diese zwei Besichtigungstouren, aus denen man eine gemacht hat, 2 ½ bis 3 Stunden Vergnügen und Emotionen (wenn man die Wartezeiten berücksichtigt). Sie bieten eine Besichtigung die man mit der Familie über einen Tag planen kann, denn vor Ort findet man jeden notwendigen Service (schnelles Gaststättengewerbe in der Cafeteria, Geschenkladen)

Die Befestigungsanlage Simserhof

eine unterirdische Stadt

Der Simserhof wird als eine der vier wichtigsten Artilleriefestungen der Maginot- Linie betrachtet und ist in der Gemeinde von Siersthal angesiedelt. Eingegliedert in die Mole von Bitche, welche drei groβe Befestigungsanlagen zählt, eine kleine und ungefähr zehn Kasematten und zwischenzeitliche Luftschutzkeller, ist der Simserhof ein mächtiger Fort, der mit 8 Kampfblöcken ausgestattet ist. Zwei verschiedene Eingänge (Mannschafts- und Munitions-), die sich hinter der Befestigungsanlage befinden, vervollständigen das Ganze.

Die Konstruktion

1929: die ersten Ausgrabungen der Stollen beginnen

1930-1933: Bau eines Stollens und Bau von Oberflächenblöcken. Zweitausend Personen arbeiteten dort Tag und Nacht.

1933: Beginn der Einrichtung von Panzern

1934: Installation einer elektrischen Fabrik, von Lastenaufzügen, von Kabelnetzen und Einrichtung eines Schienennetzes.

1935: die Befestigungsanlage ist betriebsfertig

1937: Installation eines Schienenfeldes zur Panzerabwehr wird weitergeführt

    Das Leben der Mannschaft

In der Kaserne ist alles getrennt- im Gegensatz zu den Schiffen- in verschiedenen Zonen:

      Unterkunft: Quartier der Offiziere, der Unteroffiziere, der Truppe, Polizeiraum und Kerker,

      Krankenschwester: Zahnarztpraxis, Verbandszeug, Genesungszimmer,Operationssaal,Dekontaminierungsdusche Nahrungsblock: zwei Kochtruppen mit Elektroherd, Backofen und Kaffeemaschine statten die Befestigungsanlage aus. In Anbetracht der Kleinheit existiert kein Speiseraum. Die Offiziere profitieren von einer separaten Küche und einem Speisesaal, der auch als Sitzungssaal dient

      Das Munitionswandern

      In Plattenwägelchen werden sie bis ins Munitionslager der Befestigungsanlage geführt (M1), die Munitionskisten werden in Zellen abgeladen, wo sie in Metallkisten gelegt werden bevor sie eingelagert oder in Förderwägelchen von einer elektrischen Lokomotive zu den Kampfblöcken gezogen werden.Das Hauptlager verfügt über alle pyrotechnischen Sicherheitsgarantien denn die Schockwelle, die aus einer eventuellen Explosion entstehen würde wird durch die Krümmung der zwei parallelen Stollen des Lagers auβerhalb der Befestigungsanlage entlang geleitet. Auβerdem dienen die Luftnischen die gegenüber jeder Zelle gebaut sind als Versteck.

      Die zwei Aufbewahrungszellen,die das Pulver enthalten sind mit Detektoren ausgestattet, die mit einer Löschautomatik durch Bewässerung verbunden sind. Die Einrichtung wird aufwärts des Hauptstollens durch eine Verstopfungseinrichtung aus einer Panzertür von 7 Tonnenvervollständigt, die einem Druck von 30 Bar standhäl

Funktionsprinzip der Kampfblöcke

Das Gehirn der Befestigungsanlage, der Kommandoposten befindet sich im Herzen des Kampfblocks.

Eine Telefonzentrale empfängt und sammelt die übermittelten Daten des äuβeren Observatoriums auf dem PC Infanterie und Artillerie der Befestigungsanlage welche dort Aufstellung nimmt wohin die Kampfblöcke sie ziehen.

Die acht Kampfblöcke sind hintereinander, ein Meter vor den Eingängen und sind nach Norden gerichtet.

Zwischen ihnen liegt eine Distanz von ca. 50m und sie sind unter sich und mit den hinteren durch unterirdische Stollen verbunden und jeder Block ist von einem Stacheldrahtzaun umgeben.

Die Blöcke B2 und B3 verfügen über einen Geschützturm von 81 mm, der mit einem Infanteriebunker verbunden ist (Maschinengewehrverbindung und Panzerabwehrkanonen), die Blöcke B1 und B4 ein Geschützturm mit Maschinengewehren mit einer Kasematte von 135 mm und einem Maschinengewehrbunker, die Blöcke B7 und B8 sind mit zwei Artillerietürmen ausgestattet ( einer von 135mm, der andere von 75 mm)

Der Bau der Befestigungsanlage hat 118 Millionen Francs gekostet.

Vom 10. Mai 1940, Anfang des Blitzkrieg, bis zum 30. Juni 1940 wo die Übergabe des Anwesens befohlen wurde wehrten sich die Befestigungsanlagen von Bitche gegen die deutschen Angriffe. 17.000 Granaten wurden vom Simserhof abgeschossen.

Fünf Tage nach der Feuereinstellung und acht Tage nach der Unterschrift Waffenstillstand-Vereinbarung legte der Simserhof die Waffen nieder. Die deutsche Armee ehrte die unbesiegten Soldaten, die fünf Jahre in Kriegsgefangenschaft gingen.

Viel Spaß in unserer M.I.P. Show " Simserhof " Bitch